Berufewoche Klassen 8

Berufewoche 2017  Berufewoche 2017

 

Berufewoche der Klassen 8a und 8b

Für uns Schülerinnen und Schüler der GMS Heckengäu geht es im 8. Schuljahr immer wieder um die berufliche und schulische Zukunft. Unzählige Stunden drehen sich um dieses wichtige Thema. Zum Abschluss des Jahres gab es nun eine ganze Woche zum Thema Berufe.

Los ging es im Schützenhaus Wiernsheim, das die ersten drei Tage unser Arbeitsplatz war. Am Montag und Dienstag standen das Programm „Gewerkschaften in den Schule“ und verschiedene Übungen mit unserer Sozialarbeiterin Frau Haas auf dem Programm.

Bei den Gewerkschaftlern lernten wir in verschiedenen Rollenspielen, Filmen und Übungen einiges aus dem Berufsleben eines Arbeiters. Zuerst überlegten wir was uns für unsere Familie wichtig ist und was wir dafür tun müssen. Anschließend beschäftigten wir uns mit unseren Wünschen und Ängsten bei der Wahl unseres Berufes. In einem Rollenspiel versuchten wir dann unseren Wunsch nach Urlaubsgeld einem Arbeitgeber klar zu machen. Alleine war das sehr schwer, erst als Gruppe konnten wir was erreichen. Zum Schluss sprachen wir darüber was unser Traum und was unser Horror im Beruf wäre und mussten das auch begründen. Immer wieder wurden uns Tipps gegeben aber auch sehr deutlich gesagt auf was es ankommt, damit man einen Beruf bekommt...und das sind nicht nur die Noten.

Bei Frau Haas machten wir viele verschiedene Spiele, bei denen wir immer wieder vor ein Problem gestellt wurden: Wie drehen wir denn eine Plane um, auf der wir stehen bleiben müssen? Wie bekommen wir denn einen Tennisball auf einem Ring an Schnüren über den Parkplatz und legen ihn auch noch in ein Kästchen? Wie kommen wir mit ganz wenigen Teppichfliesen von einer Raumseite zur andern - und das mit Verletzten, ohne den Boden zu berühren und ohne dass uns der Lehrerhai die Fliesen klaut? Immer wieder sprachen wir über unsere Stärken, die wir dabei festgestellt haben. Diese Stärken sehen wir oft gar nicht und die sind doch so wichtig, damit wir unsere Ziele erreichen können.

Am Mittwoch kam dann Frau Heinkel, unsere Berufsberaterin von der Agentur für Arbeit. Frau Heinkel sprach mit uns über den Zeitplan bei der Bewerbung. Wir sprachen auch über unsere Berufswünsche und was dafür nötig ist. Immer wieder war die Frage, was muss man denn tun um überhaupt eine Ausbildung zu bekommen? Frau Heinkel gab uns als Hilfe einige Hefte mit Informationen und Tipps, damit wir das auch zuhause haben.
Während eine Klasse bei Frau Heinkel war, spielte die andere Klasse das Spiel „My Life“. Darin mussten wir Punkte aus verschiedenen Lebensbereichen (Beruf, Familie, Freizeit,…) sammeln. Diese gab es aber nicht nur für Einzelleistungen (Pantomime, Wissen,..), sondern oft auch für Rollenspiele oder Aufgaben in der Gruppe. Und wie es im Leben halt so ist: man wusste nie was kommt und was daraus wird.

Am Donnerstag kamen dann viele Firmen und Einrichtungen zu uns in die Lindenhalle. In Gruppen gingen wir zu den einzelnen Ständen. Dort erhielten wir Informationen zu Ausbildungsberufen und konnten verschiedene Übungen machen. Bei Herrn Kristek (Wohnkonzepte) konnten wir Rohre zusammenlöten. Frau Marino und Herr Märkle vom RTZ (Rohr-Trenn-Zentrum) zeigten uns was sie herstellen und Einstellungstests. Sie zeigten uns sogar einen Roboter, der mit einem Ball spielen kann. Herr Gölz (Vermögensberatung Gölz und Kollegen) sprach mit uns über Geld und Versicherungen. Bei der Firma Hafner hat uns Herr Hartwich neben Infos zur Firma auch einiges über seine Ausbildung erzählt. Bei Herrn Tittel und Team konnten wir Mauersteine setzen und bei Frau Baumbach und Herrn Weininger sahen wir ganz viele Dinge zum Thema Pflege und Gesundheit. Nebenher konnten wir unsere Bewerbungsunterlagen bei Frau Baumgärtner überprüfen lassen, was für manche auch sehr hilfreich war. Nach diesem Tag haben manche von uns nun ganz andere Berufswünsche und manche wissen, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

Zum Abschluss der Woche gingen wir in den Kletterpark nach Pforzheim. Nach dem Umziehen, einer Erklärung zum Verhalten und einigen ersten Übungen duften wir selbstständig durch den ganzen Kletterpark klettern. Jeder tobte sich aus, vom Boden bis rauf zu 11 Metern Höhe. Jeder konnte das machen was er wollte und sich zutraute. Und das wurde im Laufe des Tages bei einigen immer mehr. Eine tolle Erfahrung bei der man sich überwinden musste, aber dabei richtig viel Spaß hatte.

Wir Schülerinnen und Schüler bedanken uns beim Schützenverein für die Räume, den Formel-1-Freunden für die Medienanlage, Frau Heinkel, Frau Haas, Frau Baumgärtner, den Gewerkschaftlern und allen beteiligten Firmen für die vielen tollen Hilfen!

Die Klassen 8a und 8b

 

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