InfoTruck an der Heckengäu

Groß und glänzend – so stand er da, der neue InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie. Schon von außen machte er die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 – 10 mächtig neugierig. Das Innere, voll neuester Technologie und aktuellen Medienangeboten, ließ dann die Augen ganz schön groß werden. Auf zwei Stockwerken mit 80m² konnte man sich über Ausbildungsberufe informieren, Fachleute befragen und vor allem: selbst ausprobieren.

 

Im oberen Stockwerk ging es interaktiv in eine Autofabrik und man konnte an der Produktion eines Autos mitwirken. An riesigen Bildschirmen mit Touchscreen und Tablets bekam man unzählige Informationen zu Ausbildungsberufen und konnte berufstypische Aufgabenstellungen selbst lösen. 

 

In der unteren Ebene konnten die Jugendlichen dann an anschaulichen Experimentierstationen die Faszination Technik greifbar erleben. Was gab es da nicht alles zu sehen und zu hören! Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos gab es an jeder Station auf Tablets, sodass die Aufgaben sehr selbstständig gelöst werden konnten. Man glaubt gar nicht, wie viele verschiedene elektrische Stecker es so gibt. Zischend klick und klack machte es, wenn man die Luftdruck gesteuerte Verpackungsmaschine richtig bediente.

Nicht wenige Schülerinnen und Schüler versuchten sich erfolgreich an der Steuerung eines Aufzugmodells, was gar nicht so einfach war. Ohne ein Lampe zu zerstören, konnte man mit Elektronikbausteinen Schaltungen bauen und so lange umstecken, bis die Lampen leuchteten oder der Motor lief. Das Highlight war aber sicherlich für alle die CNC-Maschine, die man selbst programmieren durfte und die dann das gewünschte Werkstück fräste. Der Namen der Klasse, Smileys und Symbole … alles war möglich mit der Maschine, die sogar selbstständig die Fräser wechselte. Kam man mal nicht weiter, standen viele Fachleute parat, die einem wichtige Tipps und Tricks verrieten.

So ganz nebenbei gab es auch Infos zu Ausbildungsberufen und Betrieben in der Region. 
So vergingen 90 Minuten wie im Flug und so mancher wäre gerne länger geblieben. Ja, es war eine kurzweilige und interessante Zeit, die Fachleute, Lehrer und Schülerinnen und Schüler miteinander verbringen durften.