Individuelle Förderung

Schulen unterscheiden Formen der inneren und der äußeren Differenzierung. Bei der inneren Differenzierung bleibt die Klasse als solche zusammen. Entsprechende Unterrichtsformen ermöglichen zieldifferenziertes Arbeiten.
Bei der äußeren Differenzierung wird die herkömmliche Klasse ganz oder teilweise aufgelöst, kleinere Lerngruppen entstehen. Teilweise findet dieser Unterricht nach oder vor dem eigentlichen Unterricht statt.


Innere Differenzierung in den M-Klassen (1/2): In den Modellklassen erfolgt die Differenzierung auf verschiedene Weise. Der Unterrichtsstoff ist in Baukästen aufgeteilt, welche in Deutsch in drei Niveaus gegliedert sind. Die Kinder arbeiten in ihrem eigenen Lerntempo und in ihrem entsprechenden Niveau.
Das selbstständige, individuelle Arbeiten wird in den ersten Schulwochen in Klasse 1 angebahnt und im Verlauf der Schuljahre gefestigt.
Zum Schuljahr 14/15 werden die Mathematikbaukästen ebenfalls überarbeitet, so dass SuS auch hier zwischen verschiedenen Niveaustufen wählen können.


Im Bereich der Grundschule wird bisher in den Klassen 3 und 4 - abhängig von der Lehrkraft –mit verschiedenen Methoden innerhalb des Unterrichtes differenziert. Dies geschieht durch unterschiedlich schwierige Aufgabenstellungen, durch die Arbeit mit Wochenplänen, durch Lernzeiten, in denen die Aufgaben auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Kinder abgestimmt sind und durch die Menge und Schwierigkeit der zu bewältigenden Aufgaben.


Ab dem Schuljahr 2013/2014 soll in den Klassen 3 und 4 eine feste individuelle Lernzeit eingeführt werden, in der die Kinder an differenzierten Aufgaben arbeiten. Dazu werden momentan einzelne Themen des Bildungsplans in Deutsch und Mathematik so aufgegliedert, dass die jeweiligen Niveaustufen beachtet sind und die Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten an die geforderten Kompetenzen herangeführt werden.
Für die Kinder einer Klassenstufe werden zu Schuljahresbeginn Förderpläne erstellt, damit in der Lernzeit an individuellen Aufgaben gearbeitet werden kann. Diese Pläne sollen immer wieder im Lauf des Schuljahres überprüft und an neue Erfordernisse angepasst werden.


Im Werkrealschulbereich organisierten wir die Förderung im Schuljahr 11-12 durch ein im Stundenplan angelegtes Förderband. Förderpläne wurden aufwändig erstellt. Ziel war, Defizite in einzelnen Bereichen auszugleichen. SuS konnten so in verschiedenen Bereichen, je nach Förderbedarf, unterschiedlich lang unterstützt werden. Allerdings waren wir aufgrund verschiedener schwieriger Rahmenbedingungen in der Praxis nicht zufrieden und organisierten diesen Bereich für das Schuljahr 12-13 neu.
Dies bedeutete, dass wir alle Förderungen (außer der Sprachförderung / Deutsch als Zweitsprache) integrativ organisierten. Damit konnte eine höhere Effektivität erreicht werden. Im Schuljahr 13-14 möchten wir so weiterarbeiten, die Stunden jedoch so anlegen, dass in den Tandemstunden (auch) die Coachinggespräche stattfinden können.

Grundlage: Als Gesamtkollegium haben wir uns auf Standards zur individuellen Förderung geeinigt und verfolgen diese in der Praxis konsequent. Diese können im Download heruntergeladen werden.

 

Die Leitziele und Vorgehensweise LRS können Sie im Downloadbereich herunterladen.